Nachgefragt: Was wurde aus den alten Stühlen aus unserem Gemeindehaus?

An die neuen Stühle im Gemeindehaus haben wir uns gewöhnt und freuen uns an ihnen. Die alten Stühle habe jedoch noch lange nicht ausgedient. In Skoczów, im Süden Polens, unweit der tschechischen Grenze haben sie eine neue Heimat und Aufgabe bekommen. Pfarrer Czyż hatte über das Gustav-Adolph-Werk Kontakt mit uns aufgenommen und dann wurden die Stühle kurz nach der Lieferung der Neuen bei uns abgeholt.

Heute stehen 60 Stühle in der Kirche in Pierściec, 40 Stühle wurden neu bezogen und stehen in einem Saal bei der kleinen Kirche in Simoradz und 40 Stühle stehen im Gemeindehaus in Skoczów.

Pfarrer Czyż arbeitet in einer Gemeinde, die in den letzten Jahren neuen Schwung bekommen hat. Viele Jahre war die Gemeinde ganz auf den Gottesdienst konzentriert. Doch heute treffen sich Gemeindeglieder in Frauenkreisen und Bibelstunden, im Singtreff oder Gottesdienst.

In Simoradz dient ein alter Geräteschuppen als Gemeindehaus. In viel Eigenleistung wurde das Gebäude umgebaut. Doch es ist einfach zu klein. Deshalb tritt Pfarrer Czyż mit einer Bitte an uns heran, die wir gerne an Sie weitergeben wollen:

„Wir sind nicht im Stande, die Erweiterung allein finanziell zu schaffen. So erlaube ich mir an Sie schreiben. Ich weiß es noch nicht genau, aber ich schätze, dass der Umbau samt Kauf des Grundstücks ca. 10.000-15.000 Euro kosten wird. Viel Arbeit wird von den Gemeindegliedern ehrenamtlich  gemacht…

Wir als Gemeinde sind im Stande 5.000-6.000 Euro decken. Für den Rest brauche ich Sponsoren. Seien Sie mir als nicht böse, aber ich erlaube mir Sie zu fragen, ob vielleicht Ihre Gemeinde uns finanziell unterstützen könnte?”

Falls Sie dieses Anliegen mit Ihrer Spende unterstützen möchten, leiten wir gerne Ihre Spende auf das Konto KSK Ludwigsburg, Kto-Nr. 8008365, BLZ 60450050 über das Gustav-Adolph-Werk an die Gemeinde in Simoradz weiter. Bitte geben Sie dazu den Spendenzweck „Polen” an, damit ihre Spende zugeordnet werden kann.

Dieter Hofmann