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heißt Sie die evangelische Kirchengemeinde Großsachsenheim. Auf diesen Internetseiten finden Sie die wichtigsten Informationen über unsere Kirchengemeinde. Wir haben Ansprechpartner, Gottesdienstzeiten, verschiedene Angebote und aktuelle Neuigkeiten für Sie zusammengestellt.
  
Letzte Aktualisierung dieser Internetseite: 02.01.2019

Aktuell:

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Neues Jahr 2019!

Kirche gemeinsam unterwegs in Sachsenheim

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Kirche gemeinsam unterwegs in Sachsenheim

Der Pfarrplan 2024 bedeutet für die Kirchengemeinden im Distrikt Sachsenheim (mit Ober- und Unterriexingen) die Streichung von 1 ½ Stellen bis 2024. Neben der Kürzung einer halben Pfarrstelle in Unterriexingen, die sich durch den erst jetzt erfolgten Dienstantritt von Pfarrer Hermann noch deutlich verschiebt, ist vor allem Großsachsenheim von der Streichung betroffen. Am 26. Mai 2019 wird Pfarrerin Schleyer in den Ruhestand verabschiedet und ihre Stelle dann auch nicht wiederbesetzt.

Großsachsenheim ist mit ca. 3500 Gemeindegliedern die größte Kirchengemeinde in Sachsenheim. Um die dort anstehenden Aufgaben bewältigen zu können, haben die Kirchengemeinden Groß- und Kleinsachsenheim, Hohenhaslach, Ochsenbach-Spielberg und Häfnerhaslach vereinbart, in Zukunft enger zusammenzuarbeiten und zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben (eventuell) eine Gesamtkirchengemeinde zu gründen.

Bei einer ersten gemeinsamen Sitzung aller Kirchengemeinderäte wurde vereinbart, sich auf den Weg zur Gesamtkirchengemeinde zu machen und entsprechende Beschlüsse in den Gremien herbeigeführt. 

Eine Steuerungsgruppe mit allen Pfarrer/innen und Vertreter/innen der Kirchengemeinderäte tagt seither und macht Vorschläge, wie die Zusammenarbeit intensiviert werden kann.


Zeitlich am drängendsten ist die Frage nach der Mitversehung der Kirchengemeinde Großsachsenheim. Dazu müssen die Geschäftsordnungen der verbleibenden Pfarrstellen angepasst werden. Da die Geschäftsordnungen wohl auf Vorschlag der Kirchengemeinden und Pfarrer/innen erstellt, aber letztlich vom Oberkirchenrat erlassen werden, können wir zu diesem Prozess noch keine konkrete Aussagen machen. Doch die Gespräche verlaufen in konstruktiver Atmosphäre und werden sicherlich bis Mai 2019 zu einer tragfähigen und fairen Aufgabenverteilung zwischen den Pfarrstellen führen.

Auf Gemeindeebene wurden verschiedene Ideen entwickelt, die das Zusammenwachsen fördern können:

Im November fand eine Informationsveranstaltung zu einer gemeinsamen Zeltkirche statt. Dies ist ein Projekt der Landeskirche, die damit Menschen erreichen will, die sonst kaum Zugang zu kirchlichen Angeboten finden und zugleich die Gemeinden zu einem Fest des Glaubens motivieren kann, das ansteckend und inspirierend für den Glauben und die Gemeinschaft ist. Jetzt überlegen die Kirchengemeinderäte, ob sie dieses Projekt weiterverfolgen.

Daneben hat die Steuerungsgruppe zehn Arbeitsfelder ausgemacht, auf denen eine Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden befruchtend sein könnte: Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Arbeit mit Erwachsenen, Konfirmandenarbeit, Besuchsdienst, besondere Gottesdienste, Musik in der Kirche, diakonische Aktivitäten, Beziehungen zu Kommune und Vereinen, Öffentlichkeitsarbeit (Gemeindebrief). Auf all diesen Feldern bietet es sich an, über Absprachen und Kooperationen nachzudenken und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Dabei ist es der Steuerungsgruppe wichtig, dass es nicht um eine Neuordnung von oben gehen soll, sondern etwas von unten wachsen kann, das alle bereichert und motiviert. Ein solcher Prozess wird sicherlich Zeit brauchen und sollte nicht überhastet angegangen werden.

Doch heute machen wir uns gemeinsam auf den Weg. Dabei bringt jede Kirchengemeinde ihr eigenes Profil und ihre eigene Prägung ein. Diese Unterschiedlichkeit ist gut und bereichert und soll auch in einer gemeinsamen Gesamtkirchengemeinde erhalten bleiben. Aber wir wissen: Wir haben ein gemeinsames Ziel, einen gemeinsamen Orientierungspunkt: Jesus Christus.

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